Backpacking Panama

Oh wie schön ist Panama - Die heimliche Perle Mittelamerikas

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Panama kann soviel, was wir uns vorher gar nicht so richtig vorstellen konnten. Die Mischung aus unfassbar karibischen  und einsamen Stränden, ein artenreiches und vielfältiges Dschungelareal mit netten Wasserfällen zwischendurch, ein tolles Hochland als ein Mekka für Kaffeeliebhaber sowie eine spannende Hauptstadt bilden viel Spielraum für eine schöne und entspannte Zeit.

 

Auf unserer Reise haben wir viele Backpacker getroffen, die Panama gleich mit Costa Rica verknüpft haben. Nur wirklich immer ist uns aufgefallen, dass Panama dabei total unterrepräsentiert war. Oft hörten wir Sachen wie:

"Wir waren schon 3 Wochen in Costa Rica und wollen jetzt noch für 1 Woche Panama machen. Entweder Bocas del Toro oder noch auf die San Blas!"

 

Zu Beginn haben wir uns häufig gefragt, ob Panama dann wirklich soviel zu bieten hat oder wir doch lieber nach Costa Rica hätten reisen sollten.

 

Aber Panama hat uns eines besseren überzeugt und wir haben uns am Ende ziemlich schwer in das Land verliebt und die 3 Wochen waren gerade genug, um einmal querfeldein durch das Land reisen zu können. Die Zeit verging sogar so schnell, dass wir Bocas del Toro leider nicht mehr selbst erleben konnten, jedoch haben uns auch viele davon abgeraten, da es in Panama noch viel schönere Ecken gibt und Bocas del Toro auch auf Grund der vielen Touristen Probleme mit der regelmäßig sauberen Wasserversorgung haben soll.

 

Aber überzeugt euch selbst von unseren Erfahrungen und unsere Route war in den 3 Wochen sehr gut machbar und absolut stressfrei.

 


Inhaltsverzeichnis

Was sollte man wissen?


Was muss ich vor der Abreise beachten?

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Grundsätzlich ist die Einreise nach Panama problemlos möglich.

Vor der Abreise solltet ihr jedoch auf folgende Dinge achten:

 

  • Visum

Deutsche Staatsbürger können mit Ihrem Reisepass max. 180 Tage nach Panama einreisen und müssen kein zusätzliches Visum bei der Botschaft beantragen. Der Reisepass sollte vor Abflug noch mind. 6 Monate gültig sein.

  • Unbedingt für ausreichenden Impfschutz sorgen:

Mindestens wird euch empfohlen Hepatitis A + B , Typhus, Tollwut und Gelbfieber vorweisen können!

 

  • Eine passende Reiseversicherung abschließen: 

Je nach Länge eures Aufenthalts reicht auch eine Reiseversicherung, die ihr bereits über eure Kreditkarte oder andere Anbieter (ADAC) mit abgeschlossen habt.

 

  • Die passende Kreditkarte beantragen

Für eure Reise ist es nützlich eine Kreditkarte (VISA / Mastercard) mit dabeizuhaben, mit der ihr bestenfalls überall kostenlos bezahlen und Bargeld abheben könnt. Wir reisen immer mit folgenden Kreditkarten und können euch diese nur wärmstens empfehlen!

 

  • Den passenden Reiseadapter für die Stromversorgung einpacken

In Panama werden die Steckdosen vom Typ A und B verwendet. Da die Stecker aus Deutschland nicht zu den Steckdosen in Panama passen, braucht ihr einen Adapter. Wir haben uns für diesen multifunktionalen Reiseadapter entschieden und kommen damit weltweit sehr gut klar!

 

  • Reiseapotheke auffüllen

Natürlich gehen wir immer vom Besten aus und hoffen auf der Reise nicht krank zu werden. Doch manchmal kann man noch so gründlich sein und es erwischt einen einfach mal. Um im Notfall gewappnet zu sein, hilft es immer ein paar Utensilien gegen Übelkeit, Durchfall oder andere Wehwehchen dabei zu haben. Hier findet hier eine detaillierte Übersicht, wie unsere Reiseapotheke ausschaut. 


Daten und Fakten zu Panama

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Backpacking Panama - Übersicht

 

Panama liegt zwischen Kolumbien und Costa Rica und ist mit einer Fläche von 75.517 km² ein relativ kleines Land, dass sich aber ziemlich in die Breite zieht. Insgesamt leben gut 3,3 Mio. Menschen in Panama, wovon ein Viertel alleine in der Hauptstadt Panama-City beheimatet ist. Alle wesentlichen Flüge landen am Hauptstadtflughafen, dem Aeropuerto Internacional de Tocumen (Abkürzung: PTY).

Weitere Informationen zu Panama:

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  • Sprache:         Spanisch
  • Zeit:                  -5 Stunden gegenüber Deutschland
  • Währung:       Balboa (Währungskurs US-Dollar gekoppelt)

 

 

 

 

 

 


Nützliche Reiseführer für eure Panama-Reise

Der Klassiker von Lonely Planet "Panama Reiseführer" bietet jede Menge tolle Informationen über das Land und erleichtert den ersten Aufenthalt enorm.

Mit "Reise Know-How Panama" gibt es hier wohl den schönsten Reiseführer mit vielen kleinen Insidertipps und tollem Bildmaterial zu kaufen.

Mit dem "Reisehandbuch Panama" gibt es von National Geographic viel bildgewaltiges Material, aber auch rund 500 praktische Adressen zum Weiterempfehlen.



Wie teuer ist Panama?

Ehrlich gesagt waren wir am Anfang etwas überrascht, dass es in Panama dann doch nicht so super günstig ist wie man es vielleicht erwartet oder sich gewünscht hätte. Das Preisniveau ist aber trotzdem relativ gut und man hat schon das Gefühl, dass man sich für sein Geld mehr leisten kann. Jedoch ist es dann doch nicht so günstig, wie man es vielleicht aus benachbarten Ländern wie z.b. Kolumbien kennt, aber wiederum etwas preisweiter als in Costa Rica. Insbesondere bei Obst, Gemüse und Fisch fällt der Unterschied deutlich aus und man hier nach Herzenslust schlemmen. Die Auswahl ist riesig und in fast allen Kategorien wird man deutlich weniger ausgeben, als man es gewohnt ist.

 

In puncto Unterkünften ist die Auswahl recht groß und man bekommt auch schon für einen fairen Preis ein gutes Zimmer. Mit etwas Glück kann man auch schon in Panama City ein gut gelegenes Zimmer für ca. 20-30€ die Nacht bekommen. In den anderen Orten ist das dann schon eher die Regel als die Ausnahme für solche Zimmerpreise zu übernachten.

 

Bei den meisten Touren, Sehenswürdigkeiten oder angesagten Spots in der Hauptstadt wird jedoch häufig der Touristenbonus offen draufgeschlagen und dann muss man auch schon mal tiefer in die Tasche greifen. Hier kann es sich durchaus lohnen nochmal andere Anbieter abzuklopfen, um eventuell dadurch bessere Preise zu bekommen. Auch das Nachverhandeln ist nicht verboten, jedoch lassen sich die wenigsten offiziellen Anbieter auf einen Extra Deal mit einem ein.

 

Ein klassisches Street-Food Angebot, dass man vllt. aus Südostasien kennt, kommt hier leider so gut wie kaum vor. Weswegen man häufig in Restaurants oder kleineren Lokalen zusammensitzt. Der Service ist meistens nicht mit Rechnungsbetrag enthalten, weswegen gerade in den Städten schon mal 10% Trinkgeld erwartet wird. In kleinen Orten oder Lokalen ist das aber nicht unbedingt notwendig.

 

Je nach Reisestil kommt man aber mit ca. 50-60€ pro Tag und Person gut über die Runden, sodass man darin auch die Unterkunft, regelmäßige Mahlzeiten und auch die eine oder andere Tour mit abgedeckt hat.


Wie sicher ist Panama?

Im Vergleich zu anderen zentral- oder südamerikanischen Ländern ist die Kriminalitätsrate ist ehrlich gesagt überschaubar bis gering. Man hört natürlich schon so einige skurrilen Geschichten aus Ländern wie Kolumbien oder Venezuela und fährt dann eher mit einem mulmigen Gefühl in diese Regionen der Erde. Aber in Panama ticken die Uhren da wohl nochmal anders und man braucht sich eigentlich keine großen Gedanken zu machen.

 

Auf unserer Reise haben wir uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt und haben auch nix gegenteiliges gehört. Jedoch kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass man als Tourist natürlich für Einheimische ins Auge und deswegen auch ein potentielles Ziel für Betrügereien oder Abzocke sein kann. Solltet ihr also man ungefragt angesprochen werden dann sollte man auch etwas aufpassen und sich nichts aufschwatzen lassen. Aber meistens reicht schon der gesunde Menschenverstand aus, um dem zu entgehen. 

 

Bei Einbruch der Dunkelheit durch Panama City´s Vorstadtviertel zu gehen, können wir euch zudem auch nicht empfehlen ;-), jedoch muss euch dort nicht zwangsläufig immer etwas passieren. Die Wahrscheinlichkeit ist aber bestimmt etwas höher, gerade wenn ihr viele Wertsachen mit euch tragt oder signalisiert ein leichtes Opfer zu sein. Viele Menschen haben dort einfach deutlich weniger, als wie es aus Europa gewöhnt sind und damit sollte auch respektvoll umgegangen werden.

 

Alle aktuellen Informationen könnt ihr auch über das Auswärtige Amt erfahren. Schaut dort unbedingt vor eurer Abreise rein!


Die beste Reisezeit für Panama

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Panama hat das ganze Jahr über ein eher subtropisches Klima mit hohen Temperaturen und einer teils hohen Luftfeuchtigkeit.

Grundsätzlich kann man das Wetter in eine

 

Trockenzeit (Dezember - April) und eine

Regenzeit (Mai - November)

 

unterteilen. Das ganze Jahr über herrschen wunderbare Temperaturen zwischen 24 - 35 Grad. Lasst euch auch nicht von dem Begriff "Regenzeit" abschrecken, denn selbst in der Zeit lässt sich das Land gut bereisen und zeigt sich von seiner grünen Seite!

 

Wir selbst haben Panama am Ende der Trockenzeit bereist und wurden jeden Tag mit ganz viel Sonne und angenehmen bis heißen Temperaturen verwöhnt. Also Sonnencreme nicht vergessen, denn die Sonneneinstrahlung wirkt in der Nähe des Äquators nochmal intensiver als an anderen Orten

 

Side Fact: Das liegt daran, das wenn ein Ort näher am Äquator liegt, der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre viel kürzer und die UV-Strahlung deswegen stärker ist.

 

Unten bekommt ihr noch eine kurze Übersicht wie das tagesaktuelle Wetter in Panama ist!


Essen und Trinken in Panama

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Die panamaische Küche unterscheidet sich meist nicht sonderlich von der in anderen Ländern Mittelamerikas oder der Karibik. Zentrale Bestandteile sind meistens Fleisch (z.B. Huhn, Rind oder Schwein), aber auch ganz viel Fisch (z.B. Rotbarsch, Garnelen und Meeresfrüchte aller Art) durch die Nähe zum Meer. Häufig findet man auf seinem Teller auch Sachen wie gekochte Maniokknollen und Kochbananen, die als Alternative zur Standard-Beilage Reis auch absolut zu empfehlen sind!

 

Das Essen ist meist sehr lecker und man wird auch durch die Portionen sehr gut satt, jedoch fehlt es oft an der nötigen Würze. Das Essen ist dadurch sehr natürlich und sollte je nach Gaumen nochmal nachgesalzen (Lea liebt Salz!) werden.

 

Als guter Anlaufpunkt für frischen Fisch können wir euch den Fischmarkt (Mercado de Mariscos) in Panama City empfehlen. Hier könnt ihr euch sogar den Fisch am Stand aussuchen, einpacken und eine Etage höher direkt zubereiten lassen. Super lecker!

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Willkommen im Paradies für Frucht- und Smoothiejunkies.

 

In ganz Panama wird flächendeckend Obst angebaut und bei der riesigen Auswahl an Ananas, Mangos, Maracujas (wir haben in unserem Leben noch nie größere Maracujas gesehen!!), Melone und Papayas (Leas Favorit)  kommt ihr auf jeden Fall auf eure Kosten.

 

Wir wollen echt nicht übertreiben oder Sachen in unseren Beschreiben bloß schönreden, aber gerade die Maracujas und Papayas waren sooo mega lecker, dass wir uns täglich mit frischem Obst eingedeckt haben. Zumal es auch noch doppelt Spaß macht, wenn eine Maracuja nur umgerechnet 5 Cent kostet ;-)))

 

In kleineren Orten wie z.B. Santa Catalina gibt es meist auch kleinere Läden oder Märkte, wo man sich vorkommt, als wenn das Obst gerade erst frisch gepflückt wurde.

 

Das ist leider ein grandioser Pluspunkt solcher Länder in Vergleich zu Deutschland, wo solche Früchte einfach sehr teuer sind.

 


Backpacking Route für Panama

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Backpacking Panama - Backpacking Route

 

 


Ankunft in Panama City

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Unser Flug ging von Hamburg aus über Madrid nach Panama City und dauerte mit entspannten Umstiegszeiten rund 16 Stunden.

 

Unser Ziel war es möglichst schnell auf die erste Insel zu kommen und dem Großstadtdschungel erstmal zu entfliehen. Wir brauchten einfach etwas Entspannung für die ersten Tage und verbrachten deswegen auch nur eine Nacht in Panama City, um am nächsten Morgen auf die San Blas aufzubrechen.

 

Am Abend gönnten wir uns noch einen kleinen Mitternachtssnack ;-) , weil wir nach der ganzen Reise einen riesigen Hunger hatten. Der Gockel inkl. des reichlichen Knoblauchtoppings hat auf jeden Fall seinen Dienst getan und wir gingen dann pappsatt schlafen.

 

Als Unterkunft buchen wir das Hostel Mamallena, was vollkommen ausreichend war. Wir haben euch die Unterkunft mal verlinkt und können euch diese für eine Nacht auch ohne Probleme empfehlen.

 

Der große Vorteil dieser Unterkunft ist noch, dass die Organisatoren für die San Blas ihren Arbeitsplatz gleich im Hostel haben und man dort die Bezahlung direkt vornehmen kann. Zudem ist das Hostel auch bei den Fahrern bekannt und man sich sicher sein, dass so nichts schief geht.


San Blas Inseln

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Um 6 Uhr morgens wurden wir und 4 weitere Backpacker mit einem kleinen von unserem Hostel in Panama City abgeholt. Rund 2,5 Std. Fahrtzeit fällt für den Transport bis zum Pier an, wo man dann später mit einem Boot auf die jeweils gebuchte Insel gebracht wird. Wir haben für 3 Übernachtungen rund 300€ pro Person bezahlt, was wahrlich kein Schnäppchen ist. Jedoch ist dort auch schon der komplette Transfer und Verpflegung    (3 Mahlzeiten pro Tag) mit abgedeckt. Es können auch kürzere Aufenthalte (sogar auch Tagestouren) gebucht werden, jedoch können wir euch das nicht empfehlen, da ihr dann den kompletten Flair des einsamen Insellebens verpasst und die Zeit nicht richtig genießen könnt.

 

Auch die Inselgrößen unterscheiden sich von groß (bis zu 20 Personen) bis zu klein (4-6 Personen). Für haben uns für eine kleinere Insel entschieden, da wir gerade am Anfang etwas Ruhe und Entspannung haben wollten.

 

Side-Facts: Die San Blas sind ein Archipel, was aus rund 378 Inseln besteht. Die Mehrheit der Inseln haben keine Einwohner, werden aber von den Ureinwohnern, dem Guna Volk, autark organisiert. Wenn ihr euch als für die San Blas entscheidet - und das solltet ihr auf jeden Fall tun - dann werden ihr auch nur von Leuten aus dem Guna Volk betreut. Die Agenten in Panama sind meist nur Vermittler, denn ab dem Zeitpunkt der Abholung gehst du in die Obhut der Guna über, welche sehr herzlich und zuvorkommend sind!

Die 2,5 Std. Fahrt von Panama City zum Pier ist auf jeden Fall nicht ohne. Besonders die letzte Stunde hat es in sich, wenn es durch dichten Dschungel geht und es ständig bergauf- und bergab geht. Für empfindliche Mägen kann das schon eine Anstrengung sein. Leider hat es auch jemanden von den anderen Backpackern nicht so gut vertragen und musste sich kurzfristig aus dem Fenster übergeben ;-). Der Fahrer war aber sehr nett und legt auch jederzeit eine Pause ein, wenn man eine braucht.

 

Angekommen am Pier geht dann das Warten los. Leider war unser Boot noch nicht am Pier und es dauert eine gute Stunde bis unser Boot ankam und wir uns Richtung Insel auf den Weg machten konnten.

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Backpacking Panama - Bootsfahrt auf die San Blas
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Backpacking Panama - Die San Blas bieten ein wahres Inselparadies
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Die Bootsfahrt zu unserer Insel dauert nochmal ungefähr weitere 30 Minuten ist und war in der Art auch das erste Mal für uns. Ein kleines Hartschalenboot, welches je nach Wellengang auch mal für ein paar Sekunden durch die Luft fliegt, kann Laune machen!

 

Uns hat es das auf jeden Fall und man hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass die Jungs das Boot im Griff haben.

 

Wir kamen dann um ca. 11 Uhr auf unserer Insel an und mussten unsere Rucksäcke erstmal in einer anderen Hütte unterstellen, da die Hütten vor den Vorgängern noch sauber gemacht werden mussten. Aber kein Problem! Badesachen an und das erste Mal seit langer Zeit wieder ins Meer springen.

 

Wir fühlten uns schnell wohl und konnten es kaum erwarten hier für die nächsten 4 Tage zu bleiben. Wir waren uns in diesem Moment sicher:

 

Alles richtig gemacht und der Aufwand hat sich gelohnt!

Die nächsten Tage haben wir dann mit Schnorcheln, in der Sonne faulenzen, lesen und gutem Essen verbracht. Zu jeder Mahlzeit wird mit einer Muschel (ja richtig mit einer großen Muschel) geläutet und man trifft sich an der Haupthütte, um gemeinsam zu essen. Das Essen wird immer frisch von der Familie zubereitet und man hat die Wahl zwischen Fisch & Fleisch sowie frischem Gemüse. Sogar Kokosnüsse werden einem frisch vom Baum geholt - kein Scherz ;-)

 

Meistens werden Getränke wie Bier, Cola oder auch die Kokosnüsse extra berechnet und sind nicht in dem Gesamtpreis enthalten. Auch Strom ist Mangelware, weswegen für das Aufladen des Smartphones eine geringe Gebühr verlangt wird.

 

Wir brauchten unsere Smartphones aber lediglich für Bilder, für alles andere hast du dort sowieso keinen Empfang. Also ideal für ein kurzes Smartphone-Detox-Programm!

 

Hier noch ein paar Bilder von unserem Inselalltag, wobei wir am 2. Tag auch noch einen Ausflug zur "Starfish-Island" und zu einer größeren Hauptinseln gemacht haben:


Panama City

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Nach den entspannten Tagen auf den San Blas kehrten wir auf demselben Weg wieder zurück nach Panama City. Der Stadt eilt der Ruf voraus das "New York Mittelamerikas" zu sein, was wohl an seinen vielen Wolkenkratzern liegt.

 

Aber auch nicht nur deswegen wirkte die Stadt auf uns super lebenswert und insbesondere die Altstadt ("Casco Viejo") ist wunderschön. Die Gassen sind gespickt mit kleinen Geschäften und tollen Restaurants, sodass man sich eigentlich den ganzen Tag & Abend dort gut aufhalten kann.

 

Panama City hat uns auf jeden Fall richtig gut gefallen und ist ein Ort, an dem man ohne Probleme ein paar schöne Tage verbringen kann. Außerdem gibt es außerhalb der Großstadt auch noch eine Menge zu sehen, in dem nahe gelegene Inseln bereist werden können.

Übernachtet haben wir übrigens in dem schicken Hostel Bodhi, dass wir euch wärmstens empfehlen können.

 

Schöne und sauber Doppelzimmer, sehr leckeres Frühstück und das noch zu einem sehr guten Preis!

Der Panama-Kanal

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Von der USA subventioniert, 1999 an Panama zur Verwaltung übergeben und heutzutage eine wichtige Einnahmequelle für das Land ist sein weltberühmter Kanal, der quasi als Abkürzung den Pazifik mit dem Atlantik verbindet.

 

(Side-Facts: Die 1914 künstlich angelegte Wasserstraße ist insgesamt 82km lang und führt von Colon an der Atlantikküste bis nach Panama City an der Pazifikküste. Über 14.000 Schiffe durchqueren den Kanal jährlich und sparen durchschnittlich 15.000 km oder 3 Wochen Fahrtzeit gegenüber der herkömmlichen Verbindung über die Magellan-Straße ein)

 

Der Ausflug zum Kanal, genauer gesagt zur Miraflores-Schleuse ist wirklich einfach zu organisieren. Jeder Taxifahrer bringt dich direkt dorthin und Tickets (15$) können da vor Ort gekauft werden. Es empfiehlt sich in der Zeit von 9 - 10 Uhr da zu sein, da es dann fast garantiert ist ein Schiff bei der Abfertigung zu sehen.

 

Zudem kann man sich im Nachgang noch im hauseigenen Museum über den Bau und die Weiterentwicklung des Kanals verschaffen. Insgesamt lohnt sich der Trip und es war interessant dieses technische Meisterwerk mal live gesehen zu haben.

 

TIPP zur Fortbewegung innerhalb Panama-City´s: Der Fahrtenanbieter UBER ist hier weit verbreitet und ihr kommt damit super günstig und schnell durch die Stadt. Außerdem seid ihr dadurch extrem flexibel.

Ancon Hill: Toller Panoramablick über die Stadt

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Nicht weit von unserem Hostel entfernt, kann man sich zu Fuß auf den Weg zum Ancon Hill machen. Alternativ kann man sich auch kurz davor mit dem Taxi absetzen lassen und dann nur das letzte Stück zu Fuß gehen. Der Fußweg dauert etwas mehr als 30 min und am Ende wird man mit einem super Ausblick über die Stadt belohnt.

 

Zudem hatten wir noch das Glück auf dem Weg nach oben ein richtig nettes Pärchen kennenzulernen, mit denen wir auch noch später am Abend etwas die Barszene der Stadt erkundet haben ;-) - also nochmal auf diesem Weg: Grüße gehen raus an Kerstin und Sven! Ihr seid doch bestimmt gerade wieder irgendwo auf der Welt unterwegs!

Neustadt von Panama City erkunden

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Der modernere Teil der Stadt ist geprägt durch große Hotel- und Bürokomplexe. Zwischendurch haben wir uns auch nochmal in eine der größeren Malls verlaufen, um etwas zu shoppen ;-) . Hierfür eignen sich besonders die Multicentro Mall und die Albrook Mall, wobei uns Erstere deutlich besser gefallen hat.

 

Ansonsten eignet sich die Uferpromenade noch herrlich zum herumflanieren und bietet einen guten Ausblick auf die Skyline der Stadt. Naja und dann findet ihr dort auch noch die bunten Panamazeichen, wovon ein Foto natürlich in keiner Bildersammlung fehlen oder? ;-)

 

Abends empfiehlt es sich vielleicht noch einen Abstecher in das nahgelegene Hard-Rock Café zu machen, die im obersten Stock eine Rooftop-Bar mit Pool haben. Der Ausblick kann sich lohnen, lässt sich aber auch mit knackigen 20$ gut bezahlen.

Taboga Island

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Von privaten Bootshafen legen täglich Schiffe zu den umliegenden Inseln ab. Wir haben uns noch dafür entschieden einen Tagesausflug auf die nahgelegene Insel Taboga zu unternehmen.

 

Zum Einen bietet die Insel einen kurzen Ausstieg von der Großstadt und zum Anderen ist es auch interessant von dort aus die ganzen Schiffe zu sehen, die darauf warten durch den Panamakanal fahren zu können. Bei gutem Wetter kann man hier schon relaxen und etwas Kraft für den nächsten Trip tanken.

 

Insgesamt lohnt sich der Ausflug auf diese nette kleine Insel für einen Tag und ist auch nicht teuer (12$-Ticket)!


Santa Catalina und Isla Coiba

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Das beschauliche Örtchen Santa Catalina eignet sich optimal um einen Abstecher an die Pazifikküste und den Nationalpark rund um die Insel Coiba zu besuchen. Von Panama City aus könnt ihr entspannt einen Bus (Busstation Albrook Mall) nach Sona nehmen. Die Tickets bekommt ihr neben der Albrook Mall an den Ticketschaltern und meistens sind auch noch kurzfristig vor Abfahrt ausreichend Plätze verfügbar. Die Fahrt dauert ca. 5 Std. und hängt auch viel davon ab, wie schnell der Bus dem Verkehr in Panama City entfliehen kann. Die Fahrt danach war sehr entspannt, da die Schnellstraßen sehr gut ausgebaut sind.

 

Von Sona aus könnt ihr dann entscheiden, aber ihr in einen weiteren Regionalbus umsteigt oder euch ein Taxi bis nach Santa Catalina nehmt. Wir haben uns dafür entschieden mit zwei anderen Reisenden das nächste Taxi zu teilen. So hat jeder im Endeffekt rund 5$ bezahlt und wir konnten direkt weiter. Der nächste Bus wäre nämlich erst in gut 1,5 Stunden gefahren und hätte auch etwas länger gebraucht. So waren wir nach gut 90 min Fahrzeit in Santa Catalina.

 

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In Santa Catalina fühlt man sich erstmal etwas einsam, da der Ort wirklich nur aus zwei Straßen, den umliegenden Hostels, den Büros der Touranbieter und kleineren Restaurants besteht. Aber trotzdem hat der Ort seinen ganz eigenen Charme und nachdem wir alles etwas erkundet haben, gefiel uns die Abgeschiedenheit richtig gut.

 

Der große Vorteil von Santa Catalina ist zudem, dass es der Ausgangspunkt für Touren zur Insel Coiba und deren Unterwasserwelt hat. Wenn man Glück hat, kann man hier an guten Tagen sogar Wale und Delphine beobachten. Wir machten es uns erstmal in der Unterkunft gemütlich und planten was wir die nächsten Tage denn so unternehmen könnten.

 

Unser Unterkunft war der absolute Glücksfall! Wir hatten in unseren Hängematten einen direkt Ausblick auf das Meer und die Vermieter haben sehr gut Englisch gesprochen. Alle Informationen findet ihr hier!

Isla Coiba

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Täglich legen Boote für Touren zum Naturschutzgebiet rund um die Insel Coiba ab. Wir haben für unseren Ausflug ca. 40$ pro Person bezahlt, was wir nicht günstig fanden. Im Nachhinein mussten wir aber einsehen, dass es gut investiertes Geld war und sich der Ausflug im Laufe des Tages bezahlt gemacht hat. Zwar haben die Guides eher etwas wenig an Essen für die gesamte Gruppe eingeplant, aber dafür hat die Reispfanne in Ordnung geschmeckt. Zudem ist es auch fast egal bei welchem Anbieter ihr die Tour bucht, meistens kommt ihr alle auf das gleiche Boot und die Preise unterscheiden sich dabei überhaupt nicht.

 

Während des Ausflugs werdet ihr an unterschiedlichen Spots abgesetzt und könnt dort ca. 1 Stunde schnorcheln, bevor es dann weitergeht. Die Guides springen auch meistens selbst mit rein und zeigen dir, wo sich meistens die spannenden Fische befinden. Eigentlich haben wir dort alle möglichen Arten von Fischen und sogar Schildkröten, Tintenfische und kleine Haie gesehen. Das Wasser ist klar und sauber, sodass es auch ziemlich lange Spaß machen kann.

 

Ein kleines Highlight am Ende gab es dann sogar noch für uns, als wir fast schon auf dem Rückweg noch eine riesige Herde an Delphinen entdeckt haben, die dann wenig später direkt neben dem Boot geschwommen sind. Die Guides haben daraus später eine Art Verfolgungsrennen mit den Delphinen gemacht, was mit den kleinen wendigen Booten auch sehr gut funktioniert hat. Das Ganze hat dann noch eine gute halbe Stunde gedauert, bis wir gegen frühen Abend wieder nach Santa Catalina zurückgekehrt sind.

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Backpacking Panama - Die Insel Coiba mit ihren paradiesischen Stränden

Bajo Boquete

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Dass man in Bajo Boquete angekommen ist, merkt man direkt wenn man das erste Mal aus dem Bus aussteigt. Waren es vorher an der Küste noch über 30 Grad, sind es jetzt nur gut 20 Grad Außentemperatur. Dafür sind wir aber auch nun bereits rund 2.500m über dem Meeresspiegel und gut 6 Stunden Busfahrt reicher.

 

TIPP: Bucht euch über HelloTravel Panama eine Direktverbindung nach Boquete. Ihr teilt euch dort einen Minivan mit anderen Reisenden. Dadurch spart ihr enorm viel Zeit und der kleine Aufpreis (Ticket: 35$ p.P.) gegenüber dem Bus ist aus unserer Sicht verkraftbar.

 

Das Umland der kleinen Stadt Bajo de Boquete ist bekannt für seine weitläufigen und grünen Landschaften, die insbesondere zum Wandern, Rafting und den Besuch von lokalen Kaffeeplantagen einladen. Boquete ist deutlich actionlastiger als die Küstenabschnitte und hat auf jeden Fall einiges zu bieten, sodass es sich hier gut 4 Tage aushalten lässt ohne das einem schnell langweilig wird. Wir zeigen euch was wir so gemacht haben und was ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

 

Übernachtet haben wir übrigens in einem damals neu eröffneten Hostel Buena Vista Boquete. Die Besitzer sind ein Pärchen, wovon Sie aus Kalifornien und Er aus Boquete selbst kommt. Die Kombination ist spannend und die beiden waren mit Abstand die freundlichsten Besitzer, die wir auf der Reise kennengelernt haben. Der große Vorteil ist, dass man mit ihm selbst auch Touren zu allen Spots planen kann und dafür noch weitaus weniger berechnet, als die Touranbieter in der Stadt! 

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Backpacking Panama - Das Hochland von Boquete

The Lost Waterfalls - Hike

Um dorthin zu gelangen, lasst ihr euch am Besten von einem Fahrer in das Bajo Mano Areal fahren. Je nachdem wir losfahrt, bringen euch die meisten Taxis dort schon für ca. 7 - 10$ hin. Auf dem Weg seht ihr schon ein große blau-weiße Holztafel, die euch den Weg zu dem Hike ("Las 3 Cassatas") zeigt. Nach ungefähr 10 Minuten und einem kurzen Übergang über die Hängebrücke seid ihr schon fast da.

 

Der Hike ist wirklich richtig schöner Ausflug, der euch in drei Etappen mit unterschiedlichen Wasserfällen belohnt. Insgesamt sollte man mit gut     1 Stunde für Hin- und Rückweg rechnen. Dabei hängt es auch von euch ab, ob ihr bis zum letzten Wasserfall durchwandern wollte oder schon vorher wieder den Rückweg antretet. Der Eintritt kostet 7$ p.P.

 

TIPP: Wandert auf jeden Fall bis zum zweiten Wasserfall, der aus unserer Sicht auch der schönste ist. Wenn ihr dann noch Lust habt, haltet auch bis zum Schluss durch - zwar ist der Wasserfall nicht mehr so spektakulär dafür aber die Landschaft! 

Alle drei Abschnitte lassen sich ohne Probleme bewerkstelligen. Vereinzelt kommen auch mal etwas knifflige Passagen vor, wo man sich über eine steilere Ecke mit einem Seil behelfen muss. Der Weg bis zum letzten Wasserfall ist aber wirklich gut ausgeschildert und ausgebaut. Beachtet aber, dass ihr euch auch auf einen teils glitschigen Untergrund einstellen müsst, gerade wenn es vorher geregnet hat. Festes Schuhwerk würde wir euch empfehlen, sodass ihr euren Flip Flops endlich mal eine Auszeit gönnen könnt ;-)

 

TIPP: Macht euch am Eingang ein Bild von der Karte. So habt ihr zur Not immer wieder den Überblick und könnt einschätzen, wo wir euch gerade befindet.

Besuch auf einer der vielen Kaffeeplantagen

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Wer es bis Boquete geschafft hat, sollte sich auf keinen Fall die Führung über eine der privaten Kaffeeplantagen entgehen lassen. Wir entschieden uns für die Finca dos Jefes, welche auch eine schöne Kooperation mit einem deutschen Start-Up Kaffeehaus aus Düsseldorf eingegangen ist. Wie wir später von der Leitung erfahren haben, hat sich die Beschäftigungs- und Ertragssituation durch diese Zusammenarbeit enorm verbessert. Die Touren sind wirklich super informativ und man nimmt sich viel Zeit den Teilnehmern zu zeigen, wie Kaffee produziert wird und das auch viele Unterschiede in dem Geschmack zu beachten gibt. 

 

Side-Facts: Die produzierten Kaffeebohnen oder Kirschen werden international an der sog. Kaffeebörse gehandelt. Dort kaufen dann die Starbucks dieser Welt in großem Stil weltweit Kaffee in Rohform auf und rösten ihn so stark, dass es am Ende irrelevant wird, ob die Kaffeebohne mal aus Panama, Kolumbien oder sogar Kenia gekommen ist. Es wird einfach ein riesiger Einheitsbrei, damit die Nachfrage nach immer gleichschmeckendem Kaffee gestillt werden kann. Doch die Vielfalt von Kaffee ist mit dem des Weins vergleichbar und bietet sogar ein noch größeres Geschmacksspektrum an. Durch die Kooperationen und den Direktvertrieb an private Kaffeehäuser in der Welt werden zum Einen die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen verbessert und zum Anderen dadurch verhindert das viele Mittelsmänner noch mehr vom Gewinn abgreifen, wodurch mehr bei denen verbleibt, die auch wirklich die Arbeit bei der Produktion leisten. Zudem bleibt auch meistens der natürliche Geschmack erhalten, in dem das Angebot sich darauf spezialisiert.

 

Die Touren sind meist auf ca. 4 Stunden ausgelegt und beinhalten ein Tasting zwischendrin. Wir haben rund 25$ p.P. bezahlt und wir können euch nur sagen, dass die Finca Dos Jefes sich wirklich toll für einen Einblick eignet. Über die anderen Plantagen können wir leider nichts sagen, aber wir glauben, dass es dort nicht weniger gut sein wird.

TIPP: Direkt vor Ort könnt ihr auch den sog. Gesha-Kaffee probieren, der zu der Zeit als teuerste Kaffeesorte der Welt galt. Uns hat er ehrlich gesagt nicht so atemberaubend geschmeckt, aber um das zu erfahren, muss man ihn erstmal probieren. Höchstwahrscheinlich haben unsere Rezeptoren einfach noch nicht das richtige Feingefühl für die wirklich gut Kaffee´s dieser Welt ;-)

Honey-Tasting: Leckeren Honig für zu Hause probieren

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Um es gleich vorweg zu nehmen, war es nicht vergleichbar mit der Kaffeeplantage, aber es war mal eine interessante Erfahrung. Bisher haben wir sowas noch nie mitgemacht und man bekommt bei solchen Veranstaltungen überhaupt erstmal das Gefühl für die unterschiedlichen Geschmäcker. Zu Hause ist man meistens nur den Standard-Bienen-Honig gewohnt, aber auch dort gibt es viel zu entdecken.

 

Wir haben uns hier für eine kleine Farm namens "Bees & Butterflies" entschieden. Das Ambiente ist sehr nett, das Testing dauert ca. 1 Stunde und kostet 10$.

 

Danach kann man noch etwas in dem hauseigenen Shop stöbern und die getesteten Honigsorten direkt für zu Hause einkaufen. Je nach Sorte kostet der Honig dann zwischen 6-10$. 

 

Insgesamt war es ganz in  Ordnung und hat uns den Mittag über etwas Abwechslung verschafft ;-)

Wildwasser-Rafting in Chirique

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Das war mal wieder etwas ganz nach Olli`s Geschmack ;-)

 

Dank unseres Hosts konnten wir die Tour direkt mit ihm machen. Da er selbst in Bajo Boquete aufgewachsen ist, kannte er sich hervorragend aus und fuhr mit uns zu den größeren Canyons rund um Chirique. Es dauert ungefähr eine gute Stunde bis ihr dann den ersten Canyon erreicht, da es etwas außerhalb von Bajo Boquete liegt. Aber wenn ihr angekommen seid, geht es nur noch in eine Richtung...

 

Vollgepackt mit Adrenalin geht es dann nur noch in die Stromschnellen, wodurch wir uns immer weiter durch den Canyon durcharbeiten konnten. Macht sauviel Spaß und sieht gefährlicher aus, als es nachher ist ;-)

 

TIPP: Packt euch auf jeden Fall eure Wasserschuhe ein. Der Untergrund ist teilweise sehr steinig und barfuß ist es fast unmöglich dort langzugehen. Da ihr euch durch den Canyon durcharbeitet, nehmt auch so wenig Utensilien wie möglich mit. Den Rest lasst ihr am Besten im Auto!

Caldera Hot Springs

Die Hot Springs liegen auch etwas außerhalb von Bajo Boquete und zwar in dem beschaulichen Ort Caldera. Die Anreise ist ziemlich holprig und ehrlich gesagt auch nur mit einem ordentlich ausgestattet 4x4 machbar. Alles andere wäre blanker Selbstmord für das Auto. Zum Glück war unser Hotelbesitzer mit einem Jeep gut ausgestattet und wir konnten die heißen Quellen dann doch noch erreichen. Und es lohnt sich auf jeden Fall - zwar kostet es noch ein klein wenig Eintritt von 2$, aber dafür kann man sich dann auch solange man will dort aufhalten. 

 

Wir haben rund fünf verschiedene Naturquellen gezählt, die auch unterschiedlich heiß waren. Dabei ging es von sehr warmer Badewannentemperatur bis zum superheißen Becken. Letzteres kostet dann schon etwas Zeit, um sich an die Wassertemperatur zu gewöhnen.  Im Endeffekt ist es super entspannend in den Quellen, wenn man erstmal drin ist.

 

Wir haben die Hot Springs mit unserer Canyon-Tour verbunden und konnten uns so nochmal etwas entspannen, nachdem wir vorher viel im Wasser unterwegs waren. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, beides miteinander zu kombinieren dann können wir euch das wärmstens empfehlen ;-)

Pipeline Trail - Auf der Suche nach dem berühmten Quetzal Vogel

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Ein weiterer schöner Wanderweg ist der sog. Pipeline Trail, der euch tief in die grüne Berglandschaft führt. Dabei werdet ihr stets von den Wasserrohrleitungen begleitet, die Bajo de Boquete mit frischem Quellwasser versorgen. Insgesamt bietet der Pfad ein entspanntes Naturfeeling und hat ein einfaches bis mittelschweres Niveau. In gut 3-4 Stunden solltet ihr es einmal hin und zurück geschafft haben.

 

Ungefähr auf der Hälfte des Weges kommt ihr an einem massiven Baum vorbei, der schon über 1000 Jahre alt sein soll. Seine Wurzeln wickeln sich dabei komplett um den Baum herum und sind tief mit dem Erdreich verbunden. Es ist schwierig das auf dem Bild einzufangen, weil er wirklich so riesig war. Ein Gefühl bekommt man erst, wenn man neben dem Riesen steht - ziemlich beeindruckend!

 

Am Ende wartet auf euch noch ein schöner Wasserfall, der leider bei uns wenig Wasser führte und deswegen nicht so prall war ;-) aber vielleicht habt ihr mehr Glück!

 

TIPP: Während dieser Wanderung durchstreift ihr auch das Gebiet des "berühmten" Quetzal Vogels, den ihr an der blauen Farbe und einem langen Federschweif erkennen könnt. Wir hatten Glück und konnten auf dem Rückweg dann doch noch einen finden, nachdem wir schon keine Hoffnung mehr hatten. Also haltet etwas die Augen auf und dann schnell die Kamera griffbereit haben!

 

Beweisfotos gibt es weiter unten ;-))


...zurück in die Hauptstadt und Abschied nehmen

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Der vorletzte Tag ging dann komplett für die Rückreise drauf und wir hatten uns auch mit dem Gedanken angefreundet, dass wir Bocas del Toro nicht mehr gesehen haben. Aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben!

 

Vor unserem Abflug gingen wir dann nochmal gemütlich durch die wunderschöne Altstadt (Casco Viejo), versorgten uns mit leckerem Essen und dem letzten Mango-Papaya Shake für diese Reise ;-)

 

Unser Flug ging dann auch planmäßig zurück und mit einem kurzen Zwischenstopp in Madrid, landeten wir etwas später wieder in Hamburg. Zwar etwas traurig, aber um viele Erfahrungen und Sonnenstunden reicher!

 

Danke Panama - wir kommen wieder!


Unser Fazit zu Panama:

Vielleicht haben viele Panama nicht sofort auf dem Zettel, wenn sie an Ihre nächste Reise denken. Doch unserer Meinung nach muss Panama auf der Prio-Liste deutlich weiter nach oben rutschen!

 

Karibik-Feeling pur, nette Menschen, gutes Essen und eine ordentliche Portion Abenteuer im Hochland Panamas sind eine spannende Mischung, die jeden Reiselustigen viele schöne Momente bescheren kann. Preislich ist das Land nicht mit Südostasien zu vergleichen, aber wenn es um Obst und frischen Fisch geht, ist es doch nochmal eine ganze Ecke günstiger als bei uns in Deutschland. Ansonsten liegt das Preisniveau aber immer noch unterhalb dessen, wie wir es aus Europa gewohnt sind.

 

Insgesamt hatten wir eine herrliche Zeit und kamen nach den 3 Wochen super entspannt wieder zurück. Sicherlich kann Panama auch in der Regenzeit ein super interessantes Ziel sein, da zu der Zeit die Wasserfälle höchstwahrscheinlich noch mehr Wasser führen und die Natur noch grüner (...keine Ahnung wie grün es noch werden sollte...) wirken kann. Wir waren auf jeden Fall nicht zum letzten Mal in Panama und Bocas del Toro steht auch noch für uns aus. Aber, ob Bocas del Toro gegenüber den San Blas noch mehr rausholen kann...ehrlich gesagt, bezweifeln wir das! ;-)


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